Wie sehr ich DICH will ...

„Knie dich hin ...“
Ich folge dem Befehl,
warte sehnsüchtig
und ein bisschen unsicher.
Nach einer Ewigkeit
deine Schritte hinter mir.
„Eine Überraschung ...“
Kälte prickelt,
heiße Küsse in meinem Nacken.
Wieder der Eiswürfel,
er wandert über meinen Rücken.
Ich winde mich,
will mich entziehen.
„Du sollst stillhalten ...“
Ich spüre deinen festen Griff.
Du ziehst mich hoch,
küsst mich
bis ich weiche Knie bekomme.

Dann das Eis zwischen meinen Schenkeln.
„Nun legst du dich hin ...“
Sanft streichst du meinen Oberschenkel hinauf.
Ich stöhne leise,kann mich kaum beherrschen.
„Das gefällt dir ...“
Du klingst ein bisschen selbstgefällig.
Heiße Küsse folgen der kalten Spur,
liebkosen den Mittelpunkt meiner Lust.
Ich vergehe, kann nur noch fühlen,
schiebe dir mein Becken entgegen.
„Noch nicht, langsam ...“
Du quälst mich,spielst mit mir.
Deine kreisende Zunge
An meiner Perle.
Lustwellen überrollen mich.
„Wie sehr ich dich will!!!“
© by Alizé


Begegnung

Strahlende Augen
verhaltenes Lächeln
Blicke voller Begehren
eine zufällige Begegnung
irgendwo
Augen sprechen von Verlangen
Herzklopfen
engumschlungen tanzen
der Kuss
sanft und doch heiß
plötzlich ist alles möglich
Es gibt nur diese eine Nacht
hier und jetzt
sie folgen ihrem Gefühl
warum warten
warum zögern
Heiße Küsse
auf nackter Haut
brennen
unter sanften Berührungen
Verlangen
Leidenschaft
nicht an den Morgen denken

Erwachen
ermattet, satt
Morgenlicht sickert durchs Fenster
noch einmal Umarmungen
flüchtig schon
Abschied nehmend
Es gibt keinen neuen Tag
nicht für sie gemeinsam
jeder hat sein Leben
neben der Person
die den Ring am Finger trägt
doch es gab diese eine Nacht
Erinnerungen©
by Alizé


Erwartung

Deine Hände legen sich auf meine Schultern.
Bestimmt, befehlend.
Ich gehorche,
knie am Boden,
zitternd vor Lust,
wissend was nun passiert.

Mit heißem Blick
Musterst du mich,
meine Nacktheit,
meine Wehrlosigkeit.
Du nickst anerkennend.
Streichst mir sanft über die Wange.
Kostest ihn aus,
den Moment der Erwartung.
© by Alizé


Süße Lust
Ich habe einen Plan:
Heute werd’ ich dich vernaschen.
Ein Sahneherz male ich auf deine Brust.
Deinen Bauchnabel
schmücke ichmit einer cremig süßen Sonne.
Und deine Zuckerstang eumhülle ich mit Honig.
Genießerisch und voller Wonne
lecke und schlecke ich.
Trinke deine süße Lust.
© by Alizé


Witchcraft

Sie kennt es,
dein heimliches Verlangen.
Sie weiß um deine Träume,
deine leidenschaftliche Sinnlichkeit.
Sie lässt dich erschauern,
brennt magische Kreise
auf deine Haut
mit blutroten Fingernägeln,
verleiht sie deinen Sehnsüchten Leben.
Schau in ihre Kristallkugel,
dort siehst du Zügellosigkeit,
unendliche Begierdeund Erlösung.
Sie kenne dich,
denn sie ist die Hexe deiner Lust.
© by Alizé


Gedankenflattern

DerMorgen ist beunruhigend,
denn du hast dich bei mir eingenistet.
Gedanken kreisen, flattern hin und her,
drehen sich nur noch um dich.

Noch liegt kühle Stille
auf diesem unbekannten Tag.
Stunden dehnen sich aus.
Sehnsuchtsvolle Erwartung lässt mich beben.

Doch wenn die Nacht ihr ihr samtenes Tuch ausbreitet
sanfter Schatten uns verbirgt,
und wir Mondlicht in den Augen tragen,
will ich mich an dich verlieren.

Will dich atmen und kosten,
lecken und saugen.
Dich beherrschen,
brennende Spuren auf deinen Körper malen.

Mich doch ergeben.
Dich fest und sanft zugleich in mir spüren.
Mich unter deiner Härte aufbäumen.
Zeit dehnt sich endlos
und wenn du in mir zerrinnst,
so weiß ich doch,
dass es niemals enden wird.
© by Alizé


Träume ich?

Hände streicheln
umfangen Brüste
Lippen knabbern
saugen und lecken
Knospen richten sich auf
Finger wandern
finden meine Pforte
die Zunge will kostenf
euchte Lust schmecken
ihr Spiel raubt mir den Verstand
Träume ich wirklich
© by Alizé


Ich gehöre dir

Bitte sag, was soll ich tun,
wonach steht dir jetzt der Sinn?
Sag mir nur, wie du mich willst,
weil ich von dir gefangen bin.

Zeig mir einfach was du magst.
Ich frage nicht nach dem Warum.
Es wird alles möglich sein.
Heut‘ Nacht bin ich dein Eigentum.

Du allein hast die Kontrolle,
tu mit mir, was dir beliebt.
Küss mich sanft, doch nimm mich hart,
weil es jetzt keine Grenzen gibt.

Meine Brust in deinen Händen,
Knospen sprießen dir entgegen.
Deine Lippen kosen, saugen,
immer weiter mich erregen.

Ich vertrau‘ dir, lass mich fallen
,genieße unser beider Beben,
vergeh‘ vor liebesfeuchter Lust
und will zusammen mit dir schweben.

Die Körper zueinander finden,
nur noch fühlen, nicht mehr denken.
Heiße Härte füllt mich aus,
will mir reine Wonne schenken.

Hungrig komm ich dir entgegen,
wir wiegen uns im gleichen Takt.
Unerträglich wird das Beben,
fühle mich bei dir ganz nackt.

Zitternd, liebevoll umschlungen,
berauscht, verzückt, erfüllt von dir,
treib‘ ich dem Höhepunkt entgegen
und weiß doch, du gehörst ganz mir.
© by Alizé
Veröffentlicht: E-Book "Ich gehöre Dir"
(Alizé Siffleur)


Je t‘aime...

Zögerndes Erwachen

Kann dich neben mir,
an mir fühlen.
Möchte mich nicht regen,
kann doch die Finger
nicht von dir lassen.

Je t'aime...
Fühle mich eigenartig,
übernächtigt
glücklich
gefühlssatt,
schmecke immer noch
die vergangene Nacht.
„Café?“, frage ich.
Du lächelst,
leckst Milchschaum von meinen Lippen.
Ich bin schon wieder hungrig.
Nach dir!
© by Alize


Nur noch spüren

Will nichts sehen, nur noch spüren
wie deine Hände mich berühren.
Binde mich, will mich ergeben,
einzig fühlen, lustvoll beben.

Rosenduft umfängt mich lockend.
Blüten streicheln heiße Haut,
reizen samtig meine Knospen,
Lust so neu, doch wohlvertraut.

Ewig du lenkst meine Sinne,
zeichnest eine sanfte Spur.
Winde meinen ganzen Körper,
denn so zart ist die Tortur.

Öl rinnt warm aus deinen Händen,
weckt unerträgliches Verlangen.
Möcht‘ dich spüren, tief in mir
fühl‘ mich ganz von dir gefangen.

Will mich willenlos ergeben,
doch deine Finger tauchen ein.
Noch treibst du dein Spiel mit mir,
kostest meinen Honigwein.

Habe mich an dich verloren
spüre, fühle, liebe dich.
Fliegst mit mir bis zu den SternenS
ekunden scheinen ewiglich.
©by Alizé

Der zu verführende Mann

Hab deinen Namen aufgeschrieben.
Du bist der Typ, an den ich denk’.
Will es auf keinen Fall versieben,
wenn ich mich ganz an dich verschenk’.

Du bist der Kerl, den ich gern hätte,
nicht immer, aber dann und wann.
Du stehst ganz oben auf der Liste
Als bald von mir verführter Mann ...

Ich lege dich in mein Register.
Du bist die Nummer meiner Wahl.
Bist einer, den ich gern küsste.
Zu warten ist mir eine Qual.

Den ganzen Tag hab’ ich vergrübelt,
wie ich dich bald vernaschen kann.
Du stehst ganz oben auf der Liste,
als bald von mir verführter Mann!
© Alizé

***

Tu es lá

Tu es lá.
Je suis amoureuse de toi depuis toujours.
Dans mes reves.

Trug dein Bild in mir,
für eine lange Zeit.
Vermisste dich
Obwohl ich dich
doch gar nicht kannte.
Suchte dich
auf verschlungenen Pfaden.
Irrte, verirrte mich.
Und war doch immer voller Hoffnung.

Tu es lá.
Et avec toi la vie.

Plötzlich ist alles leicht,
wir haben uns gefunden.
Gehen den Weg gemeinsam,
Hand in Hand,
Herz an Herz.
Schützen und halten uns.
Sind nie mehr allein.

Tu es lá.
L’amour de ma vie
.© Alizé

***

Wie wäre es gewesen
Wie wär es gewesen?Wie sähe es aus?Wären wir noch zusammen,aus dem Gröbsten jetzt raus?Mit dir zu leben,wie das wohl wär?
Hätt’ ich Alben vom UrlaubIn meinem Schrank?Und Fotos von unsauf der Fensterbank?Mit dir zu leben,wie das wohl wär.
Wärst du oft launisch und nicht gut drauf?Wär das Leben Routineund nähm’ seinen Lauf?Mit dir zu leben, wie das wohl wär?
Würden wir uns oft fetzen?Wäre uns das vertraut?Und wie würden wir streiten?Wären wir leise oder laut?Das Miteinander,wie das wohl wär?
Alles ist gut, so wie es ist.Vielleicht wär’s schön so mit dir,doch habe ich dich nicht vermisst,du warst ja niemals ganz bei mir.
Es gab unendliche Wege,das Leben zu gestalten.Und unendliche Gründe,dich niemals festzuhalten ...
***Komm zu mir
„Komm zu mir“, schmeichelte er sacht.„Begleite mich durch diese Nacht.Lass dich in dunkle Tiefen sinken,will deinen heißen Atem trinken.“Es schaudert mich, ein eisiger Schattenlässt meine Lebenskraft ermatten.Noch kann ich mich der Macht erwehren,versuch verzweifelt umzukehren.
„Komm zu mir“, raunt er, stärker schon.„Das ew‘ge Leben ist dein Lohn.Wirst meine dunkle Königin sein,die samt‘ne Nacht für immer dein.Sie ist uns Schutz, Geborgenheitich weiß, du bist dazu bereit.“Es gibt nur ihn, die Welt versinkt,vergessen ist mein Fluchtinstinkt.
Entsetzen, tiefe Trauer dann,weil ich doch nicht entkommen kann.Er hält mich fest, hat mich umfangen,stillt nun sein unbänd‘ges Verlangen.Er giert nach Wärme, Lebenskraft,sie spendet ihm die dunkle Macht.Ich geb‘ mich hin, verloren, schwachund folge ihm in seine Nacht.© Alizé
***Das Ding mit der Treue ...
Ich war mir so verdammt sicherhatte mein Herz gut verschlossenverwahrt in einem einbruchsicheren TresorHatte alle meine Nächte verplant
Und nun bist du bei mirküsst die Zweifel mir wegDas Vorher zählt nichtdas Danach interessiert nichtAlles ist heute egal
Warum sich nicht fallen lassenFür den einen Momentnur fühlen, spüren, lebenSich dem Augenblick ergeben
Zieh die Vorhänge zu, lösche das LichtLass uns im Heute leben
... und das Ding mit der Treuehole ich gelegentlich mal nach ...© Alizé
***Die große Liebe
Mit jeder neuen Liebemachen wir’s uns schwerweil wir ständig denkendass es die letzte Liebe wär.
Ein riesiges für immerins Leben eingeritzt.Wir haben keinen Schimmerdass nichts bleibt wie es ist.
Von Liebe, die wir findennehmen wir auch etwas mit.Ein Duft, ein Kuss, ein Lächeln,vielleicht ein harter Schnitt.
Und Gefühle, die wir finden,haben uns stark gemacht.Ein weiteres Stück Leben,das uns das Glück gebracht.
Kommt bald die letzte große Liebe,der große Neubeginn?Doch wie ich mich so kenne,ist’s ein paar Lieben hin.©  Alizé
***One Thing
Du sagst, du willst gehen,mit Tränen im Blick.Bitte bleib bei mir,lass mich hier nicht zurück.
Komm, lehne dich an mich,lass die Ängste heraus.Konfrontier mich mit Wahrheit,denn das halte ich aus.
Hinterfrag meine Liebe, aber bitte sei fair.Ich glaube, wir beidemachten es uns sehr schwer.
Wir wahrten Distanz, wogen sorgfältig ab,wussten beide, dass es Geheimnisse gab.
Einander vertrauen,im Prinzip ist das leicht.Du weißt, so wie ich,dass Zeit schnell verstreicht.
Unser Bild ist gemalt,die Farben so satt.Jahreszeiten des Lebensauf dem einen Blatt.
Es erzählt eine Story,hat uns als Signaturund willst du es ändern,dann zerstörst du es nur.© by Alize
The picture is painted, the colours are boldone for each season of life I supposeit no longer matters, the story is toldit's not going to change a thingRunrig, One Thinghttps://www.youtube.com/watch?v=Zzt5YkilU5w
***Das bin nicht ich ...
Das bin nicht ich,das sieht nur so aus.Zu viel Mascara,knallrote Lippen.Spiele Femme fatal.
Das bist nicht du,das sieht nur so aus.Zu viel Whisky,Zigarettenqualm.Spielst den Macho.
Das sind nicht wir,sind es nie gewesen.Wann verloren wir die Unschuld?Wann verloren wir uns?Was ist nur geschehen?© by Alizé
***Vielleicht ... irgendwann
Ich stelle den Weckerauf viertel vor acht,denn um diese Zeitbist du stets aufgewacht.
Ich lasse die Fotosvon dir einfach stehen.Vielleicht nur ein Weilchen,das muss keiner verstehen.
Ich will deinen Namenauf dem Schild an der Tür,tu als wär’n wir zusammen,als wohntest du hier.
Ich mach einfach weiterals wär gar nichts geschehen,so als wärst du nur gerademal die Milch holen gehen.
Ich sehe deine Fotos,du lächelst mich an.Ich werd’ dich vergessen,vielleicht, irgendwann.© by Alize
***