Helden

Sie:
Wo sind die Helden, frag‘ ich mich.
Mein Superman, ich suche dich.
Prinzen zu finden ist echt schwer
und Heros gibt es gar nicht mehr!

Mein Herz hat‘ ich schon in der Hand
und hatte mich doch nur verrannt.
Kein Lancelot, kein Herakles.
Die Sucherei, sie war nur Stress.

Ich dachte echt, es würd‘ sie geben,
die starken Männer voller Leben.
Die mit mir durchs Feuer gehen
und treu und sicher zu mir stehen.

Er:
Hast du denn richtig hingesehen?
Hier könnte ein Hero inkognito stehen.
Ich bin der, der jede Mauer durchbricht.
Bloß mit dem Fliegen klappt es noch nicht.

Ich werfe mit Autos ohne Probleme,
besorge Kompressen, hast du Migräne.
Für dich stürz ich mich ins Bodenlose
und liebe dich auch in der Jogginghose,

Durchs Feuer gehen? Kein Problem,
mach‘s dir inzwischen nur bequem.
Kannst du denn wirklich widerstehen?
Dein Held bin ich, das wirst du sehen?

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Es war doch gerade gestern
von Dilettant

Es war doch gerade gestern
Da war ich achtzehn Jahre alt
Wir standen knutschen an der Ecke
Und ich war so in dich verknallt

Es war doch gerade gestern
Da hab ich irgendwas studiert
Du hast als kaufmännischer Lehrling
Kaffee gekocht, fotokopiert

Wir diskutierten in der Kneipe
Die Ohren und die Wangen rot
Die Zeit, sie schien uns fast unendlich
Wir schlugen sie mit Unsinn tot

Es war doch gerade gestern
Dass wir zusammen gezogen sind
Mansardenwohnung, viel zu teuer
Und durch die Ritzen zog der Wind

Du hattest eine feste Arbeit
Ich jobbte rum für wenig Geld
Ich wollte alles ausprobieren
Und hatte alle Zeit der Welt

Es war doch gerade gestern
Da stand’st du fassungslos vor mir
Mit einer Träne, einem Lächelt
Und einem Ultraschall von dir

Du sagtest: „Wird’ endlich erwachsen
So easy geht das jetzt nicht mehr“
Ich tat mein Bestes ernst zu werden
Doch fällt es mir noch immer schwer

Es war doch gerade gestern
Da nahm der Große meine Hand
Familienurlaub an der Nordsee
Wir bauten eine Burg aus Sand

Wir brauchten Kohle für den Hausbau
Ich war zu jedem Scheiß bereit
Und werkelte noch nachts im Keller
Oft fehlte mir Familienzeit

Es war doch gerade gestern
Da wurd’ die kleine Maus geboren
Und vor gefühlt ner Woche
Hat sie den ersten Zahn verloren

Der erste Schritt, der erste Schultag
Es fühlt sich an, als wär’s vorhin
Nun fährt sie ständig mit dem Auto
Wo will sie heute Nacht noch hin???
© by Dilettant


Es war doch gerade gestern…
von Angie

Verwirrt schaute Tommy sich um, er war einen Moment mit seinen Gedanken abgedriftet. Kein Wunder, denn die Liturgie zog sich in die Länge. Doch der Ellenbogen seines kleinen Mädchens, schmerzhaft in seine Seite gebohrt, hatte ihn zurück in die Wirklichkeit geholt.
„Wirklich, Papa, fast hättest du geschnarcht. Wie peinlich …“, wisperte seine Tochter vorwurfsvoll.
Er grinste schuldbewusst in ihre Richtung. Nicola sprach inzwischen auf Augenhöhe mit ihm, was kein Wunder war, denn mit dem heutigen Tag hatte sie den großen Schritt in Richtung Erwachsenwerden getan, nämlich die allgemeine Hochschulreife erreicht. Wie würde es weiter gehen, welchen Weg mochte sie wohl wählen? Der nächste Schritt könnte ihr ganzes weiteres Leben beeinflussen.
Tommy seufzte, was ihm einen weiteren vorwurfsvollen Blick einbrachte. So wandte er sich, als vorbildlicher Vater, wieder der Kanzel zu und versuchte, sich auf die salbungsvolle Stimme des Priesters zu konzentrieren. Doch er vermochte es einfach nicht, der Predigt zu folgen.
Wieder ließ er den Blick schweifen, schielte nach oben, sah die eingemeißelten Zahlen im Schlussstein des Kirchengewölbes und erinnerte sich:
Es war erst gestern, da saß er an fast der gleichen Stelle in dieser Kirche. Eine winzige Kinderhand hatte sich vertrauensvoll und auch ein wenig schutzsuchend in die Seine gestohlen. Mit der anderen Hand hielt sein kleines Mädchen krampfhaft die Schultüte umklammert. Rundherum zappelten die I-Dötze auf den altehrwürdigen Kirchenbänken hin und her, während besorgte Eltern versuchen, dem aufgeregten Gehampel Herr zu werden. Allein seine Kleine, so kam es ihm jedenfalls vor, benahm sich vorbildlich, saß brav, wenn auch etwas verkrampft, neben ihm.
Langsam legte sich die Unruhe, denn der Organist trat mächtig in die Pedale und erstickte so jedwedes Kindergeschnatter. Die Kleine entspannte sich sichtlich, ließ den Blick schweifen, schaute fasziniert zur Gewölbedecke hinauf und das immer wieder. Konnte letztendlich den Blick nicht abwenden.
Tommy, verwundert über ihr Interesse an mittelalterlicher Baukunst allgemein und dem Kreuzrippengewölbe der Kirche im Besonderen. Er folgte ihrem Blick.
Verschwörerisch stupste seine Tochter ihn an. „Du kannst das auch sehen, nicht wahr, Papa!“
„Ja was denn?“, flüsterte er zurück.
Sie wies mit dem Kinn in Richtung Decke.„1-7-4-9“, mühsam entzifferte sie die Jahreszahl auf dem Schlussstein und zog ihren ganz eigenen Schluss: „Ganz da oben steht doch die Telefonnummer vom lieben Gott!“
© by Angie

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Heartbeat

Sie:
...da begann mein Herz zu wispern

Als ich gestern Nacht
die Dunkelheit atmete
und die Stille erlauschte,
da begann mein Herz zu wispern
und zu flüstern.
Es erzählte von dir:
Von deinen  Augen
wie sie lächeln
und es zum Strahlen bringen.
Von deinen Händen,
die es wärmenund in Liebe hüllen.
Von Deinen Lippen,die es
mit Küssen überschütten.
Da konnte ich mein Herz nicht mehr festhalten.
Es erhob sich
und schwebte sanft zu Dir
© Angie

Er:
Noch immer

Noch immer
Habe ich Schmetterlinge im Bauch
Wenn ich an dich denke
Mein verrücktes Herz
Hüpft und schlägt purzelbäumig
Im Takt der Liebe
Seit ich dich kenne
Jagen meine Gedanken im Kopf herum
Wie wilde Wirbelwinde

Wo ist nur meine Ruhe
Meine Lässigkeit
Was hast du mit mir gemacht
Du hast mir doch nur eine Sekunde
In die Augen gesehen
Von diesem Augenblick an
Habe ich mich an dich verloren.
© Dilettant

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Summer Dreams

Lass uns einfach losfahren,
wohin die Sehnsucht uns führt.
Vielleicht bis an das Ende der Welt,
wo sich Land und Meer vereinen.

Lass uns einen Platz suchen,
vor unendlichen Zeiten geprägt
von Wasser und Wind.
Dort will ich dich lieben.

Und wenn die Fischerboote heimkehren,
die Nacht ihr samtenes Tuch ausbreitet,
will ich dich halten, gehalten werden
und träumend die Sterne betrachten.
© by Angie


Setzen wir uns still
Vor den Sonnenuntergang
Lassen wir uns vom Abendwind
Sanfte Kühle auf die Haut fächeln
Rück’ noch näher an mich heran
Lehn’ deinen Kopf an meine Schulter
Hörst du es flüstern
Erde und Felsen
erzählen uns Eine Geschichte
von Freiheit
Frieden
Und unendlicher Liebe
© Dilettant


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Als wir uns fanden

Angie:

Dann, unvermittelt ...

Mein Universum versteckt
hinter wohl verschlossenen Türen.
Die Fassade geschmückt und glatt.
Habe niemanden hinein gelassen,
in meine Welt.
Dann, unvermittelt, standst du vor meiner Tür.
Hast vorsichtig angeklopft.
Ich ließ dich zögerlich ein.

Dilettant

Damals

Damals hatte ich meine Pläne.
Sie schmiedeten sich von allein.
Ich war vorsichtig, hatte Angst,
dass du sie mir abnimmst.

Angie&Dilettant

Heute haben wir gemeinsame Pläne.
Sie schmieden sich ganz von allein.
Und wir nehmen sie uns gegenseitig ab.



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... und erstens kommt es anders
...meinen Angie & Dilettant

Fast perfekt
von Angie

Für Dich rasier ich mir das Bein,
und schmiere mich mit Lotion ein.
Für Dich mach ich mich streichelzart,
hab auch nicht mit Parfum gespart.

Werd’ mir die Augenbrauen zupfen
und meinen Rocksaum dezent lupfen.
Das Bad voll Rosen und Narzissen,
denn heute will ich‘s wirklich wissen!

Will Dir nen Liebestrank servieren
und mich im Wonnerausch verlieren.
Doch was ist das? Du schläfst ja ein!Ich glaube es war zu viel Wein.

Da nutzt kein Kosen und kein Küssen,
du pennst und willst von mir nichts wissen.
Von Müdigkeit noch keine Spur.
Ich frage mich: Was mach ich nur
?Gut, schau ich mir nen Krimi an,
weil ich dabei entspannen kann.
Ich küsse dich ganz sanft und sacht
und warte auch die nächste Nacht.


Dumm gelaufen
von Dilettant

Ich weiß genau
Warum du dicht bei mir liegst
Dich eng an mich schmiegst
Ich weiß genau
Warum du unter meiner Decke steckst
Zärtlich meine Lippen leckst
Ich weiß genau
Warum du mir sanft ins Ohrläppchen beißt
Deine Hand meinen Rücken bereist

Deine Fingernägel treiben ihr Spiel
Doch dieses wird mir heut‘ zu viel
Es hat gar nichts mit dir zu tun
Ein müder Mann muss auch mal ruhen
Heut Abend will ich lieber schlafen
Nun gib mir einen letzten Kuss
Und jetzt mach ich die Augen zu
Drum lass mich bitte heut in Ruh

Du schmollst
Doch bald schon schläfst du fest
Und ich bin wach, es kribbelt nun
Oh, nein, was kann ich jetzt bloß tun
Im Schlaf rückst du noch näher her
Mich zu beherrschen fällt mir schwer
Mit einem Male wird mir klar
Wie dumm der müde Mann grad war.

Jetzt, wo du schläfst, da krieg ich Lust
Nun lieg ich hier, bin voller Frust
Ich streichle dich ganz zart und sacht
Du bist so halbwegs aufgewacht
Du murmelst: nur ein letzter Kuss
Und danach ist für mich heut Schluss
Ich habe schon die Augen zu
Drum lass mich bitte heut in Ruh

Und die Moral von der Geschicht
Wenn sie gern will und du willst nicht
Dann tue ihr die Liebe an
Danach bist du erst müde,
Mann


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Wunschträume
vonAngie & Dilettant

Wunschtraum
von Angie

In den Dünen liegen,
Wolkenbildergeschichten erzählen.
Der Brandung trotzen,
Wellenspritzer auf der Hautfühlen.
Der warmen Brise entgegenlaufen,
sich das Haar zerzausen lassen.

Egal ob Sonne,
Meer oder Wind.
Hauptsache,
wir erlebe alles zusammen.

Wunschtraum
von Dilettant

Die Highlands
Liegen im sonnenwarmen Gras
Der Geruch von Moos
Das Raunen des Windes
Den Moment erspüren
In seiner ganzen Einzigartigkeit
Lass uns zusammen Leben erleben


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Angie meets Dilettant

Du
von Dilettant

Ich lehne mich zurück
Ich weiß
Du stehst hinter mir
Stützt und hältst mich
Unerschütterlich

So nah
von Angie

Deine Arme umfangen mich
an jedem Morgen aufs Neue.
Dein Atem in meinem Haar,
deine Berührung, so nah.
Meine Liebe, weit wie das Meer.

Die Vertreibung aus dem Paradies -  zweimal völlig anders
Befehl ist Befehlvon Dilettant
Eines Morgens lag sie neben ihm, als wäre sie vom Himmel gefallen. Sie sah ihn, sprang auf und schrie aus Leibeskräften. Er kratzte sich verwundert den Kopf, denn bis dato war er das einzige aufrecht gehende Lebewesen gewesen. Er stellte eine verblüffende Ähnlichkeit zwischen ihr und ihm fest, aber es gab auch Abweichungen von der Norm. Während seine Brust hart war und flach, verunzierten zwei komische Kugeln ihren Oberkörper. Ihre Sitzfläche wirkte weich und definitiv zu rund. So, als habe sie eine Gewebeschwäche. Er musterte sie noch einmal kritisch und schüttelte ungläubig den Kopf. Dort, wo bei ihm die getrunkene Flüssigkeit durch eine Art Rohr wieder austrat hatte sie – nichts. Bei genauerem Hinsehen allerdings bemerkte er unten eine Vertiefung. Vielleicht war das eine Art Ablaufrinne. Eins war klar, ihr Entwickler musste einen rabenschwarzen Tag gehabt haben.Sie hatte aufgehört zu schreien und fixierte ihn interessiert. „Du bist ziemlich hässlich“, stellte sie fest. „Egal, du bist der einzige Zweibeiner hier, glaube ich. Du kannst mich Eva nennen.“
Ein paar Tage waren vergangen. Er hatte sich damit abgefunden, dass diese andersartige Eva ihm nun ständig Gesellschaft leistete. Doch noch immer konnte er sich mit ihrem seltsamen Gehabe nicht abfinden. Stundenlang saß sie am Teich, der sich in der Nähe der Behausung befand, starre auf die ruhige Wasserfläche und ordnete ihr Haar. Dabei schnitt sie Grimassen, war aber wenigstens ruhig. Manchmal steckte sie sich Blüten ins Haar, spitzte den Mund und schien sich sehr schön zu finden. Dann färbte sie sich die Lippen mithilfe einer Pflanze rot. Besonders störte ihn, dass Eva ständig redete und ihm immerzu erklärte, was er zu tun und zu lassen hatte. Regierte er nicht, so erhob sie die Stimme und die Lautstärke ihres Geschreis wurde unerträglich. Ließ er dies über sich ergehen, ohne sich um ihre Reglementierungen zu kümmern, lief ihr eine Flüssigkeit aus den Augen und aus ihrem Mund kam ein Nerv tötendes Gejammer.
Heute versuchte sie ihm einzureden, dass er sich gefälligst zum Wasserlassen hinsetzen solle, was er kategorisch ablehnte. Wieder schrie sie los und wurde immer lauter. „Verflixt noch mal, jetzt ist aber Ruhe hier“, ertönte plötzlich eine ebenso laute Stimme. Eva schwieg verdutzt, angenehme Stille breitete sich aus. Der unsichtbare Sprecher fuhr deutlich leiser fort. „Jetzt seid ihr zu zweit, das ist gut. Hört zu: Erstens dürft ihr nicht vom Baum der Erkenntnis essen, das ist verboten, und zweitens seid fruchtbar und mehret euch.“ Anschließend war Stille. Die Angesprochenen schauten sich ratlos um, doch es war weiterhin niemand zu sehen. „Was soll das jetzt? Wie geht das: Mehren? “, fragte Eva. Er zuckte hilflos mit den Schultern.„Das sind ja Informationen. Wer soll damit etwas anfangen?“ Die Schlange lag auf einem Ast und schaute die beiden aus großen, glänzenden Augen an. „Ich gebe euch einen Tipp: Es ist ganz einfach. Das Runde muss ins Eckige – Stopp, das ist eine andere Geschichte und kommt erst viel später. Also, Freunde, das Längliche unten muss ins Schmale, auch unten rum.“Er schaute an sich herunter.  Das Längliche, das Schmale, unten? Ob sein kleines Rohr in ihre Ablaufrinne sollte? Diese Variante erschien ihm nicht machbar, denn ihre Rinne war ziemlich klein, fast unsichtbar und sein Rohr extrem biegsam. „Sollen wir das ausprobieren?“, fragte er trotzdem vorsichtig." „Hier wird gar nichts ausprobiert. Wage es und du wirst es dein Leben lang bereuen!“, schrie Eva mit voller Lautstärke und schaute ihn alarmiert an. Die Schlange, die vor Schreck vom Baum gefallen war, versuchte sich in praktischer Aufklärung: „ Also, Kinder, schaut doch mal auf eure körperlichen Unterschiede. Ihr müsst euch eurer Körperlichkeit bewusst werden und dann Gefühle für einander entwickeln. Dann kriegt dein Rohr eine gewisse Festigkeit“, sie nickte ihm zu und fuhr in Richtung Eva fort: „Und deine Rinne erweitert sich. Das geht quasi alles von allein.“
In der Folgezeit mühten sich Eva und ihr Begleiter redlich ab, doch es gelang einfach nicht fruchtbar zu sein und sich zu vermehren. Beide fürchteten, dass der Unsichtbare sie kurz über lang wegen Befehlsverweigerung schwer bestrafen würde. In ihrer Not wandten sie sich an die verständnisvolle Schlange, die sie nach einigem Überlegen zum verbotenen Baum brachte. „Seht ihr die leckeren Äpfel? Ihr müsst einfach einen pflücken und kräftig reinbeißen.“Er trat einen Schritt zurück: „Das hat der Unsichtbare uns explizit verboten!“„Blödsinn, der hat so viel zu tun, der merkt das gar nicht. Glaubt mir, ihr werdet euch hinterher herrlich erotisch fühlen.“ „Und wenn er doch was merkt?“, mischte Eva sich ein. „Seid doch nicht dumm. Wie sollt ihr euch mehren, wenn das Längliche nicht ...“Dieses Argument leuchtete den beiden ein, sie griffen gleichzeitig nach einem Apfel, wobei Eva einen Touch schneller war. Lächelnd biss sie ein Stück ab und reichte ihm den Apfel. Anschließend setzten sich beide unter den Baum und warteten auf die Erkenntnis.  Plötzlich sprang Eva auf. „Wir haben ja nichts an!“, schrie sie in altbekannter Manier, riss einen dicht belaubten Zweig ab und versuchte sich damit zu bedecken, was nur unzulänglich gelang.„Stimmt“, stellte er fest und schaute Eva mit großen Augen an. Diese wunderbaren kugeligen Dinger, die ihren Brustkorb zierten gefielen ihm plötzlich über die Maßen gut. Auch der Hüftschwung und das runde Hinterteil fand er sehr anziehend. Selbst ihre Stimme empfand er als einfach prächtig. Er begann zu schwitzen und schielte an sich herab, wo sich einiges tat. Auch Eva schaute ihn wohlwollend an. Er gefiel ihr. Komisch, dass ihr nicht schon vorher aufgefallen war, wie toll er aussah. Sie begann zu schwitzen und schielte ihrerseits an sich herab, konnte aber nicht genau sehen woher das wohlige Gefühl zwischen ihren Schenkeln kam. Aber das kümmerte sie nicht. Sie warf den schützenden Ast ins Unterholz.„Ich glaube wir sollten jetzt probieren, ob das Längliche ...“, murmelte er, bevor Eva ihn ins Gras warf und sich auf ihn setzte. Das Letzte was er hörte, bevor er alles um sich herum vergaß war ein leises Lachen.„Geht doch“, murmelte die Schlange gut gelaunt.

Ab durch die Heckevon Angie
Eva fühlte sich eigentlich recht wohl, denn sie lebte in einem wunderbaren Garten, hatte alles was sie brauchte. Ab und zu kam die Schlange vorbei, erzählte den neuesten Klatsch, beriet Eva in allen Lebenslagen. Trotzdem langweilte sie sich fürchterlich. Alles war so unaufgeregt, so paradiesisch, es gab niemanden über den sie sich ärgern konnte, der ihr zuweilen auf die Nerven ging. Niemanden, der sie nach einem ordentlich Streit in die Arme nahm, mit dem sie fabelhaften Versöhnungssex haben konnte. Kurz, sie wollte einen Mann. Also wandte sie sich an den Boss und ging ihm so lange auf die Nerven, bis er zusagte ihr ein männliches Wesen zu erschaffen. Adam gelang über die Maßen gut, war so, wie sie ihn sich vorgestellt hatte. Mit ihm zusammen konnte sie das Leben in Eden erst wirklich genießen, alles schien perfekt zu sein.Leider veränderte er sich im Laufe der Zeit. Er starrte immer öfter ins Feuer, sprach kein Wort, hörte ihr nicht mehr richtig zu, sondern murmelte immer nur ‚Ja, Schatz’, wenn sie ihm etwas erzählte. Noch schlimmer war, dass er überhaupt nicht mehr mit ihr kuscheln wollte, vom Sex mal ganz abgesehen.In ihrer Not vertraute Eva sich ihrer besten Freundin, der Schlange an.„Ich glaube er braucht Abwechslung“, stellte die fest. „Immer nur Paradies und Friede, Freude, Eierkuchen bekommt ihm nicht.“„Was soll ich machen? Es gibt hier nur uns beide, da ist nichts mich Abwechslung. Übrigens widerspricht er mir nicht mal ansatzweise. Soll ich mich mit ihm streiten, obwohl er meiner Meinung ist?“, fragte Eva traurig.Die Schlange kringelte sich tröstend um Evas Schultern. „Bloß nicht, Liebes. Du solltest keine schlafenden Hunde wecken.“Eva schüttelte niedergeschlagen den Kopf. „Welche Abwechslung könnte ich ihm sonst bieten?“„Ich habe da eine Idee. Wenn er auf den Baum der Erkenntnis klettert, dann hat er eine tolle, ganz ungewöhnliche Aussicht. Das ist ein garantiert harmloses Vergnügen, aber vielleicht hilft euch das weiter.“„Aber der Boss hat uns verboten dem Baum zu nahe zu kommen“, sagte Eva zögernd. „Was, wenn er sauer wird?“„Der Boss hat euch nur verboten, von den Früchten zu essen. Vom Klettern hat er nicht geredet, wenn ich mich recht erinnere. Übrigens habe ich von den Früchten probiert. Mir war das ja nicht verboten. Ich kann dir sagen, das geht ab!“Eva hob warnend die Hand. „Das will ich gar nicht wissen. Vielleicht hast du ja Recht und Adem braucht nur mal ein wenig Abwechslung.“Die Schlange zischte zustimmend. „Ich kümmere mich um ihn. Du wirst sehen, dass er bald wieder normal ist.“Also überzeugte die Schlange Adam davon, auf den Baum der Erkenntnis zu klettern. Einer der Äste war über die Hecke gewachsen, die das Paradies von der Außenwelt abschirmte. Nachdem Adam erst einmal einen vorsichtigen Blick auf die andere Seite gewagt hatte, wurde er hellwach, denn es gab einiges zu sehen. Frauen jeder Couleur gingen unter seinem Aussichtspunkt her. Dass es noch andere weibliche Wesen außer Eva gab, hatte er nicht zu träumen gewagt. Hinzu kam, dass diese Frauen sich verhüllten, ganz im Gegensatz zu seiner Gefährtin. Sie hüllten ihre Körper in dünne Stoffe, die ihre Formen erahnen ließen. Seine Fantasie malte sich lustvoll aus, wie sie wohl ohne die Gewänder aussehen würden, wie es wäre, ihnen diese abzustreifen. Bei diesen Gedanken wurde ihm heiß, seine schweißnassen Hände glitten von dem Ast ab, auf dem er saß. Mit einem gewaltigen Plumps landete er genau vor einem solch verführerischen Wesen.Es musterte ihn interessiert. „Ups, wen haben wir denn hier?“, zwitscherte es mit glockenheller Stimme und schaute nach oben. „Wo kommst du denn her. Jedenfalls hast du einen gewaltigen Seitensprung getan“, stellte es fest.„Ich bin Adam und komme von drüben.“ Adam wies über die Schulter in Richtung Garten Eden.„Ach, tatsächlich? Und ich dachte immer, dass hinter der Hecke ein undurchdringlicher und sehr gefährlicher Dschungel ist. Du bist wohl gerade so entkommen, was? Willst du nicht mit zu mir nach Hause kommen? Es ist nicht weit. Ich habe noch Klamotten von meinem letzten Lover im Kleiderschrank, die kannst du haben. So nackt kannst du auf keinen Fall hier rumlaufen, obwohl mich das wirklich nicht stört.“ Die Frau musterte Adam anerkennend, streckte ihm ihre zierliche Hand entgegen und lächelte verführerisch. Vorsichtig nahm er ihre Finger zwischen die seinen und folgte ihr wie in Trance.
Eva machte sich Sorgen. Nachdem Adam auf Anraten der Schlange den Baum der Erkenntnis bestiegen hatte, war er für einige Tage verschwunden geblieben. Als er wieder auftauchte, war er schlapp, furchtbar müde und noch weniger ansprechbar als zuvor. Außerdem trug er neuerdings einen schmalen Gürtel um die Taille, an dem er große Feigenblätter befestigt hatte. Das wäre jetzt der neueste Hype, teilte er ihr mit, wollte aber weiter nichts erklären. Kein Wunder also, dass Eva zutiefst verunsichert war. Wieder einmal suchte sie bei ihrer Freundin Rat.„Du hast gesagt, dass es uns weiterhilft, wenn er auf den Baum der Erkenntnis klettert, aber seit er das getan hat, ist er noch komischer als vorher. Ich weiß überhaupt nicht mehr, was ich machen soll. Wenn er nicht schnell wieder normal wird, so werde ich den Boss kontaktieren und Adam reklamieren müssen. Vielleicht ist er einfach ein Mangelexemplar.“„Aber Liebes, wer wird denn so schnell aufgeben. Überhaupt: selbst wenn der Boss Adam überarbeitet wird er sich nicht grundlegend ändern. Er ist eben ein Mann und anders geartet als du. Ich glaube ich weiß, wo es zwischen euch im Argen liegt.“ Die Schlange ringelte sich eine Weile hin und her, dann führte sie auch Eva zum Baum der Erkenntnis.„Du musst hochklettern“, erklärte sie. „Dann kannst du über den Heckenrand gucken. Und wenn du klug bist, nascht du bei der Gelegenheit gleich mal von den Früchten. Keine Sorge, der Boss hat die Äpfel nicht gezählt, er merkt nichts.“Eva folgte den Rat ihrer Freundin, erklomm den Baum, machte es sich auf einem Ast gemütlich, aß einen Apfel, sah sich die Frauen an. Schließlich kletterte sie wieder hinunter und wandte sie sich der Schlange zu. „Sag mal, ich sehe nur Frauen da draußen. Gibt es eigentlich auch Männer? Und hüllen sie sich auch in diese hübschen Gewänder?“„Na ja, die Männer sind tagsüber auf der Jagd. Sie kommen erst am Abend wieder. Es sind meistens große, starke, muskulöse Kerle. Sie tragen bloß einen kleinen Lendenschurz“, zischte die Schlange.Eva wandte sich nachdenklich von der Hecke ab. „Hm, starke, muskulöse Kerle, echt? Und sie tragen bloß einen Lendenschurz? Wie interessant!“Ein paar Tage später staunte Adam nicht schlecht. Eva stolzierte an ihm vorbei, doch er erkannte sie kaum wieder. Sie hatte sich aus grünen Feigenblättern und rötlichen Biesen ein kurzes, wippendes Röckchen gebastelt. Dazu trug sie ein kunstvoll geknüpftes Netz aus Gräsern, das ihre fraulichen Formen reizvoll betonte. Die Haare hatte sie sich hochgesteckt und keck eine Jasminblüte hinter dem Ohr drapiert. Sie lächelte Adam verführerisch zu. „Was meinst du, mein Lieber. Sollen wir einen kleinen Ausflug machen? Ich würde meinen neuen Look gerne auf der anderen Seite präsentieren. Übrigens: wenn wir sowieso drüben sind, dann können wir uns gleich mal nach einem Hotelzimmer umschauen. Bezahlen werden wir mit Früchten. Weißt du, am Baum der Erkenntnis hängen so viele Äpfel, das merkt der Boss eh nicht.“



Sie:
Genussvoll lieben

Ein Fältchen mehr,
das erste Grau.
Sie fühlt sich heute
mehr denn je als Frau.
Ihr Gang ist leicht,
kennt kein Gewicht.
Sie hat aufs Leben
die spezielle Eigensicht.

Ein kurzer Blick,
sie schaut ihn an,
und weißt genau,
was ihr gefällt an diesem Mann.
Macht nicht mehr heiß,
sie flirtet zart.
Will es nicht derb,
nicht rustikal, sondern apart.

Genussvoll lebt sie süße Zeiten.
Nascht nur noch Bissen
in intimen Zweisamkeiten.
Bevorzugt Trüffeln ,pickt Rosinen,
verabscheut Duft
vom Brodem der Kantinen.

Und fade Kost,
ganz ohne Glück
Gibt sie mit schönem Dank
dem Absender zurück.
Denn sie will heute
keinen Schmarren mehr
und auch kein Süßholz
zum Dessert.

Er:
Kumpel, Gent und Lover ...

Für alle jungen Typen
Die bisher unbeweibt
Hab‘ ich hier die Gewissheit
Dass das nicht immer bleibt
Es dauert ein paar Jährchen
Die häufig voller Plagen
Doch schließlich wird die Weiblichkeit
Die Holde dieses sagen

Sieh diesen Kerl dort vorne
Wohl in den besten Jahren
Beziehungskompatibel
Romantisch und erfahren
Er händelt alles super
Die Partnerschaft, den Job
Hat meistens gute Laune
Ist nie und nimmer grob

Kann putzen, kochen, spülen
Staubsaugen und auch fegen
Willst du ein neues Gartenhaus
Kann bauen er und sägen
Einkaufen ohne Liste
Den Müll zur Tonne bringen
Das macht er ohne nachher
Ein Jammerlied zu singen

Ach, so ein Kerl, ein Graubart
Grad in den besten Jahren
Er hat zwar kaum noch Haare
Doch ist er kampferfahren
Na gut, er muss verschnaufen
Braucht öfter mal auch Pausen
Doch lässt er für sein Mädchen
Den Fußballsamstag sausen

Glaubt mir, ihr jungen Typen
Das war kein Kinderspiel
Doch kommt ihr in die Jahre
Dann seid auch ihr am Ziel
Seid für sie unverzichtbar
Seid Kumpel, Gent und Lover
Und wenn es für euch besser ist
Seid ruhig mal undercover

***

Bilderrahmen
von Angie & Dilettant

In meinem Herzen ist Platz für einen Rahmen.
Darin hängt wohl verwahrt sein Bild.
Sein Name prangt in großen Lettern
in meinem Kopf auf einem Schild.

In meinem Leben ist Platz für große Liebe
Für ihre Finger Platz in meiner Hand
Ich halt’ sie, wenn sie will ein ganzes Leben
Denn nur für sie ist Platz in meinem Verstand

In meinen Ohren ist Raum für seine Stimme,f
ür alle Töne, laut und leis’.
Mein Mund erwartet seine Küsse,
zuweilen bitterzart, dann wieder Erdbeereis.

Am meinem Tisch ist Platz für ihren Teller
Sie traut sich und rückt dicht an mich heran
Legt ihren Lockenkopf an meine Schulter
und Platz ist - doch das geht keinen etwas an ...

An meiner Seite ist Raum für seine Liebe,i
ch hoffe stark sie bleibt für immer hier.
Und schenk‘ ihm für sein Herz nen Rahmenmit
einem kleinen Bild von mir.

Erzählt so viel ihr wollt von anderen Ladies
Was kümmert’s mich, bin glücklich nur mit ihr
Sie schenkte mir Liebe und Vertrauen
und gehört nun ganz und gar zu mir


************************************


Let me go home - Vergehen vor Sehnsucht

Vergehen vor Sehnsucht?
Wie Sentimental!
Ich doch nicht.
Aber ich kann nicht schlafen,
doch ich träume von dir.
Ich kann nicht essen,
doch verzehre mich nach dir.
Um mich herum ist Stille,
dennoch höre ich deine Stimme.

Dann bist du auf dem Heimweg
und es kribbelt in meinem Magen.
Mein Kopf schwebt irgendwo in den Wolken.
Mein Mund lächelt wie von selbst,
ich möchte die ganze Welt umarmen.

Kann nur noch daran denken,
dass du gleich hier bist.
Dass ich dich endlich wieder fühlen, riechen, schmecken kann.
Mich in deinem Arm kuscheln kann, dort geborgen
undwieder komplett bin.
Vergehe vor Sehnsucht?
Das muss sich SO anfühlen.
© by Angie


Let me go home

Ein neuer Tag
Eine andere Stadt
Das Herumreisen
Bin ich einfach nur satt

Habe Hektik, Termine
Den ganzen Tag
Meetings, Verhandlungen
Und noch einen Vertrag

Das Konzentriert sein
Fällt mir so unendlich schwer
Die Sehnsucht nach dir
Plagt mich all zu sehr

Hotelbar am Abend,
Lady Whisky im Arm
Sie hilft mir ein bisschen
Hält mich kurzfristig warm

Gedanken im Treibsand
Wo du wohl gerad' bist
Ob du mich auch
So schmerzlich vermisst

Was machst du
In dieser kalt einsamen Nacht
Wenn der Schlaf dir entflieht
Wer gibt dann auf dich acht

Endlich ist es so weit
Ich bin auf Entzug
Jetzt schnell in ein Taxi
Denn gleich geht mein Flug

Mein Ziel ist bekannt
Mein Kopf steht nicht still
Bald kommt der Moment
Den ich schon tagelang will

Möchte nur noch nach Hause
Und weg von dem Driss
Ich weiß doch jetzt endlich
Wer zu Haus für mich ist

Ungeduldige Erwartung
Noch die Treppe hinauf
Du fliegst mir entgegen
Und ich fange dich auf
© Dilettant


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Gemeinsam leben

Die erste Begegnung
Mit dirLieß mich lächeln
Das erste Kennenlernen
Ließ mich Leben spüren
Vertrautheit nun
Hält mich geborgen
Das letzte Mal
Mit dir
Wird Schweigen sei
Und Dunkelheit
© Dilettant


Bilder ziehen vorbei,
Diashow des gemeinsamen Lebens.
Lass sie uns anhalten,
verweilen in unserem Sommer.
Lass uns wieder Glück
zwischen den Sandbänken spüren
Und nur Sätze sagen,
die wir ganz und gar so meinen.
Du nickst,
schenkst mir dein Lächeln.
Gestern hat es geregnet,
vielleicht scheint morgen die Sonne.
© by Angie


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Vom Suchen und Finden
...trotz aller Unkenrufe ....

Fassade
von Dilettant

Ich dachte
Ich wäre hart wie Stein
Ich dachte
Nichts und niemand
Kommt an mich heran
DannBin ich dir begegnet
Und
Nur mit dem Wunsch
Hinter die Fassade
Zu sehen
Hast du
Mein Herz
Gefunden
Nun gehört es dir


Nicht dein Typ
von Angie

'Sie ist nicht dein Typ’
flüsterten die Gutmeiner.
‚Du wirst Sie nicht knacken’
sagten die Flüsterer.

Ihm war es egal,er sah sie
allein mit seinen Augen,
verschenkte sich an sie
und bekam sie geschenkt.


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„I'm goin' to Vegas - Okay, Honey“
von Dilettant & Angie

Sie:
Schon beim ersten Date war klar,
aus uns beiden wird ein Paar.
Wir liebten, stritten, wurden älter,
doch ist das Feuer noch nicht kälter.

Und trotzdem gibst du mächtig an
und spielst mir voll den harten Mann.
Du sagst, du willst nach Vegas*** gehen?
Okay, lass dich mal wieder sehen.

Er:
My Dear, du hältst mich nicht zurück
Dort finde ich das super Glück
Nach Vegas steht mir nur der Sinn
Glaube mir, das kriege ich schon hin

Sie:
Geh, wenn du das machen musst,i
ch hoffe, dir ist wohl bewusst,d
ass du dich nur zum Narren machst,
wahrscheinlich auf die Nase krachst.

Er:„Nun red’ nicht solchen Unsinn, Weib
Bleib mir mit dem Geschwätz vom Leib
Ein Mann tut, was er tuen muss
Und jetzt ist mit dem Reden Schluss

Drum find’ dich ab, ich werde gehen
Mal schauen, wann wir uns wiedersehen
Ich geh nach Vegas, ganz egal,
Dort ist das Leben ideal
Und alle Frauen werden wissen
So wie ich kann keiner küssen.

Sie:
So leb denn wohl, du toller Hecht,
dir ist nicht mehr zu helfen, echt!
Ich bin und bleibe souverän,
you stupid and big - talkin' man!

Doch wenn du dann in Vegas bist,
weiß ich, dass du mich doll vermisst.
Du hältst es keine Woche aus
und bist ruck zuck wieder zu Haus.
D’rum warte ich dort schon auf dich,
du willst doch gar nicht ohne mich.

Er:
Schon seit dem ersten Date ist klar,
wir beide sind ein Liebespaar.
Wir lieben, streiten, werden älter,
doch wird das Feuer niemals kälter.

Because you're mine, I walk the line ...


***Vegas weil - wer will schon nach Jackson ...
Unsere Version des Songs "I-m goin' to Jackson" (June Carter/Johnny Cash)
Hier ist der Song:I'm goin' to Jackson


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Vom Chillen

Verpennt
von Dilettant

Heute hab’ ich konsequent
Den ganzen langen Tag verpennt
Jetzt gönne ich mir totale Ruhe
pass auf, dass ich nichts tue.

Heute mache ich mal blau
Und dieses tu ich ganz genau
Ich werde es leicht fertig kriegen
Den ganzen Tag im Bett zu liegen.

Drum störe mich nicht, liebes Kind
Du weißt doch, wie wir Kerle sind
Geh shoppen, kaufe ein paar Schuhe
Und lass mich einfach heut’ in Ruhe.


Ohne mich
von Angie

Heute habe ich mal frei,
und hoff’ du störst mich nicht dabei.
Denn wenn es nicht gelingt, ja dann
muss ich wohl morgen noch mal ran.

Heut’ bin ich außer Dienst gestellt
und glaube diese unsere Welt
dreht sich ganz gut auch ohne mich.
D’rum ruh’ ich angelegentlich.

Ich fange heut’ spontan nichts an,
so störe nicht, mein lieber Mann.
Dies ziehe ich jetzt eisern durchu
nd schlummere ganz lieb und ruhig.

Es ist egal, wo du auch bist
und ob du mich total vermisst.
Von mir aus zieh ruhig ein Gesicht,
was du jetzt möchtest will ich nicht.

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Sommergedanken
Angie & Dilettant

Summer Feeling
von Dilettant

Deine Lippen Schmeckten nach Schokoladeneis
Wir lagen im Sand
Atmeten, lachten zählten Wattewolken
Später zogen wir
Mit den Schiffen
Auf das Meer
Zeichneten mit dem Fingern
Muster ins Wasser
Gewannen Abstand
Vom festen Land,
Erreichten den Horizont
Und waren frei


Sommerglück
von Angie

Wir atmeten den Sommer,
ließen unsere Hoffnungen
von der Flut aufs Meer tragen.
Du sagtest, dass ich dein Halt bin
im tosenden Ozean des Lebens.
Momente des Glücks,
begreifen,
dass da immer noch
dieses Feuer ist.
Zuweilen nur eine Flamme,
ein Flämmchen,
doch immer noch
wärmt es uns.