Sie weiß es nicht ...
von Dilettant

Sie weiß es nicht
Doch Leben hat sie schöner noch gemacht
Sie wird umschmeichelt von dem Zauber
Den gelebte Zeit zu ihr gebracht
by Dilettant


Forever love
von Dilettant

Manchmal flucht sie laut
Die Lieblingsjeans ist ihr zu eng
Sie ist ihr größter Kritiker
Ist mit sich selbst zu streng
Dann starrt sie böse auf ihr Spiegelbild
Wirkt seltsam kalt
Zuckt traurig mit den Schultern„
Schau, was bin ich alt“

Manchmal streift ein Sonnenstrahl
Ihr schlafendes Gesicht
Und es erstrahlt sehr sanft
Im ersten Morgenlicht
Gleich einem Edelstein
geschliffen nur vom Leben
Für mich wird es in dieser Welt
Nie eine Andere geben
by Dilettant


Der Traumprinzvon
Angie Pfeiffer

Mein Kopf sprach: „Schätzchen, sei nicht doof!
Der Typ macht dir schon lang’ den Hof.
Er ist der Prinz, den du bestellt,
ist supernett und hat viel Geld.
Ein Gentleman bis ins Detail,
ist schön und klug, bereit und frei.
Von ihm hast du schon lang geträumt,
so manchen tollen Kerl versäumt.“

So setzte ich die Brille auf,
mit rosa Glitzergläsern drauf.
Hab jedes Date mit ihm geprobt,
mich vorher noch mit Sekt gedopt.
Bin beim Psychiater auch gewesen.
Erstand ein Mittel vom Chinesen.
Schlief mit nem T-Shirt, das getragen
von ihm an ach so vielen Tagen.

Nahm mir ein Bild von seinem Kopf,
hab ihn auf Clooneys Hals gepfropft.
Fuhr immer wieder Achterbahn,
auch das hat mir nicht gut getan.
War in Venedig und Paris,
bis mich dann doch der Mut verließ.

Der Kopf, das ist die eine Sache,
doch ’s Herz führt eine andere Sprache.
Ich hatte es ganz doll versucht!
Mich selber insgeheim verflucht.
Doch bubberte mein Herz nicht laut,
wenn ich in seine Augen schaut’.I
ch fürchte mal das dumme Ding,
es peilte nicht worum es ging.
Es hatte nicht von ihm geträumt,
d’rum hab ich diese Chance versäumt.

... und das war auch gut so!
© by Angie


Schicksalhafte Begegnung
von Angie Pfeiffer

Ich habe lang’ auf dich gewartet,
jetzt stehst du einfach so vor mir.
Bin mit so manchem Mann gestartet,
doch keiner glich dem Bild dir.

Nun schlägt der Blitz direkt vom Himmel,
bin wie vom Donnerschlag gerührt.
Mein Ritter mit dem weißen Schimmel,d
er mich im Hier und Jetzt entführt.

Du lächelst, scheinst mich zu erkennen,
bist ganz gebannt von meinem Blick.
Wie sollten wir uns jetzt noch trennen,
für dich und mich gibt’s kein Zurück.

Es lässt sich kaum noch kontrollieren,
der Liebe kann man nicht entgehen.
Naturgewalten, die passieren,
kann nichts und niemand widerstehen.

Doch was, wenn ich mich heute irrte?
Wenn du mein Traumtyp gar nicht bist?
Wenn mich ein Trugbild  bös’ verwirrte,
es anders scheint, als es wohl ist?

Der Augenblick, er ist vergangen,
wir halten unseren Blick im Zaum.
Ein bisschen bist auch du befangen.
Es war halt nur ein schöner Traum.
© by Angie



Begegnungvon
Alizé Siffleur

Strahlende Augen
verhaltenes Lächeln
Blicke voller Begehren
eine zufällige Begegnung
irgendwo
Augen sprechen von Verlangen
Herzklopfen
engumschlungen tanzen
der Kuss
sanft und doch heiß
plötzlich ist alles möglich
Es gibt nur diese eine Nacht
hier und jetzt
sie folgen ihrem Gefühl
warum warten
warum zögern
Heiße Küsse
auf nackter Haut
brennen unter sanften Berührungen
Verlangen
Leidenschaft
nicht an den Morgen denken

Erwachen
ermattet, satt
Morgenlicht sickert durchs Fenste
rnoch einmal Umarmungen
flüchtig schon
Abschied nehmend
Es gibt keinen neuen Tag
nicht für sie gemeinsam
jeder hat sein Leben
neben der Person
die den Ring am Finger trägt
doch es gab diese eine Nacht
Erinnerungen
© by Alizé



Süße Lust
von Alizé Siffleur

Ich habe einen Plan:
Heute werd’ ich dich vernaschen.
Ein Sahneherz male ichauf deine Brust.
Deinen Bauchnabelschmücke ich
mit einer cremig süßen Sonne.
Und deine Zuckerstange
umhülle ich mit Honig.
Genießerisch und voller Wonne
lecke und schlecke ich.
Trinke deine süße Lust.
© by Alizé


Ich will
von Alan P.
Ich will dich
lieben und halten.
Ich will dich
fassungslos vor Begierde.
Ich will
das Glühen Deiner Haut spüren.
Will dich schmecken,
fühlen,
erleben.
Ich will
immer nur DICH!
© by Alan


Du nervst, mein Schatz
von Angie Pfeiffer

Ich halt‘s nicht aus wenn du mir zeigst,
dass du alles besser weißt.
Ich könnte schreien bei dem Satz:
„Wir sind spät dran, beeil dich, Schatz!“

Mich stört es tierisch, wie du guckst
wenn du nach deinem Handy suchst.
Ich bin im höchsten Mass gestresst,
wenn du Klamotten liegen lässt.

Ich hass es, wenn im Flur von Schnee
ich deine Fußabdrücke sehe.
Es nervt, wenn du am Morgen schon
rumfummelst mit dem Telefon.

Doch was mich richtig fertig macht,
ist wenn ich auch nur eine Nacht
allein und einsam schlafen muss.
Ganz ohne dich und Einschlafkuss.

Das wirft mich völlig aus der Bahn.
Drum lass ihn liegen, deinen Kram.
Such weiter nach dem Telefon,
dem Handy, auch am Morgen schon.

Taps ruhig mit nassen Schuhen rum.
So wirklich nehm' ich dir‘s nicht krumm.
Und wenn ich meckere -
grins ruhig weiter.
Du bist und bleibst mein Spitzenreiter.
© by Angie


Tu es lávon
Alizé Siffleur

Tu es lá.J
e suis amoureuse de toi depuis toujours.
Dans mes reves.

Trug dein Bild in mir,
für eine lange Zeit.
Vermisste dichObwohl ich dich
doch gar nicht kannte.
Suchte dich
auf verschlungenen Pfaden.
Irrte, verirrte mich.
Und war doch immer voller Hoffnung.

Tu es lá.
Et avec toi la vie.

Plötzlich ist alles leicht,
wir haben uns gefunden.
Gehen den Weg gemeinsam,
Hand in Hand,
Herz an Herz.
Schützen und halten uns.
Sind nie mehr allein.

Tu es lá.
L’amour de ma vie.
© Alizé


Lass mich
von Alan P.

Lass mich hören, was du fühlst
wie du mit deinem Körper spielst.
Will mich an deiner Stimme laben
so an deiner Lust teilhaben.

Lass mich hören, was du spürst
wie du deine Hände führst.
Wie du stöhnst, wie du dich windest
und dann die Erfüllung findest.

Ich will alles, will dich ganz,
Liebe auch auf die Distanz.
D‘rum streichle dich, lass mich‘s genießen
dich in Gedanken in die Arme schließen.
© by Alan


Die große Liebe
von Alizé Siffleur

Mit jeder neuen Liebe
machen wir’s uns schwer
weil wir ständig denken
dass es die letzte Liebe wär.

Ein riesiges für immer
ins Leben eingeritzt.
Wir haben keinen Schimmer
dass nichts bleibt wie es ist.

Von Liebe, die wir finden
nehmen wir auch etwas mit.
Ein Duft, ein Kuss, ein Lächeln,
vielleicht ein harter Schnitt.

Gefühle, die wir fanden,
haben uns stark gemacht.
Ein weiteres Stück Leben,
das uns das Glück gebracht.

Kommt bald die letzte große Liebe,
der große Neubeginn?
Doch wie ich mich so kenne,i
st’s ein paar Lieben hin.
© by Alizé


Ich will dich
von Alan P

Will dich kosten und dich schmecken
dann von deinem Honig schlecken.
Meine Zunge sacht bewegen
deine Knospe sanft erregen.

Will dich packen und dich nehmen
mich nicht meiner Lüste schämen.
Will sanft und fest in dich eindringen
heiße Haut zum Glühen bringen.

Voller Lust sollst du dich winden
wenn wir unseren Gleichtakt finden
um gemeinsam zu erleben
wie vor Erfüllung unsere Körper beben.

Schließlich will ich dich sanft streicheln
dich umarmen und umschmeicheln
bis du in meinem Arm geborgen schlummerst
dich nicht um das Morgen kümmerst.
© by Alan
Veröffenlicht: E-Book "Zeig mir deine Lust"
              (Alizé Siffleur & Alan P)


Gedankenflattern
von Alizé Siffleur

DerMorgen ist beunruhigend,
denn du hast dich bei mir eingenistet.
Gedanken kreisen, flattern hin und her,
drehen sich nur noch um dich.
Nochliegt kühle Stille
auf diesem unbekannten Tag.
Stunden dehnen sich aus.
Sehnsuchtsvolle Erwartung lässt mich beben.
Doch
wenn die Nacht ihr ihr samtenes Tuch ausbreitet,
sanfter Schatten uns verbirgt,
und wir Mondlicht in den Augen tragen,
will ich mich an dich verlieren.

Will dich atmen und kosten,
lecken und saugen.
Dich beherrschen
brennende Spuren auf deinen Körper malen.
Mich doch ergeben.
Dich fest und sanft zugleichin mir spüren.
Mich unter deiner Härte aufbäumen.
Zeitdehnt sich endlos
und wenn du in mir zerrinnst,
so weiß ich doch,
dass es niemals enden wird.
© by Alizé


Heut könnt‘ ich
von Alan P.

Heut‘ könnt ich mit dir
die Kissen zerwühlen
vor Wollust vergehen
dich Schauder fühlen

Heut‘ würde ich gern
deinen Honigwein trinken
dann trunken vor Lust
ganz in dir versinken

Heut‘ möcht‘ ich dich fühlen
dein Schaudern und beben
zusammen mit dir
die Erfüllung erleben

Heut‘ sollst du
vor Leidenschaft schier explodieren
ganz nackt sein und mit mir
die Beherrschung verlieren

Dann will ich dich streicheln
sehr sanft und ganz sacht
dem Herzschlag nur lauschen
schlaft gut heute Nacht
© by AlanP.


Je t‘aime...
von Alizé Siffleur

Zögerndes Erwachen.
Kann dich neben mir,
an mir fühlen.
Möchte mich nicht regen,
kann doch die Finger
nicht von dir lassen.

Je t'aime...
Fühle mich eigenartig,
übernächtigt
glücklich
gefühlssatt,
schmecke immer noch
die vergangene Nacht.

„Café?“,
frage ich.
Du lächelst,
leckst Milchschaum
von meinen Lippen.
Ich bin schon wieder hungrig.
Nach dir!
© by Alizé


Himmlische Süße
von Alan P
Langsam tauche ich auf
fühle, rieche dich an mir.
Also doch kein Traum!
Du lächelst, strahlst
verdammt
wie kannst du so früh am Morgen
so unverschämt gut aussehen!
Hat das ein ganz klein wenig mit mir zu tun,
my love?
„Angeber“, sagst du
und über die Schulter
mit breitem Lächeln: „Willst du Kaffee?“
„Yep“, ich schaue dir zu,
bin gebannt,
fasziniert von deinen kleine Gesten.
Später schmecke ich bitteren Kaffee
und himmlische Süßevon deinen Lippen.
Ich glaube fast,
das möchte ich
an jedem Tag meines Lebens.© by Alan


Das bin nicht ich ...
von Alizé Siffeur

Das bin nicht ich,
das sieht nur so aus.
Zu viel Mascara,
knallrote Lippen.
Spiele Femme fatal.

Das bist nicht du,
das sieht nur so aus.
Zu viel Whisky,
Zigarettenqualm.
Spielst den Macho.

Das sind nicht wir,
sind es nie gewesen.
Wann verloren wir die Unschuld?
Wann verloren wir uns?
Was ist nur geschehen?

© by Alizé

Wie im Film
von Alan P

Bunte Gläser auf dem Tresen.
Das Licht macht jeden fotogen.
Zwischen all den fremden Leuten
kann ich dich im Spiegel sehen.

Du bist nicht wie alle anderen.
Warum, das kann ich nicht erklären.
Ich ahne, dass es mir heut’ schwer fällt,
mich gegen den Moment zu wehren.

Für’n Augenblick, da will ich träumen
und stell’ ein Happy End mir vor
So wie in all den alten Filmen
mit Farben von Technicolor.

Ich küsse dich und sag: „Du bist es
und darum lass uns einfach gehen.“
Doch weil Verstand der Regisseur ist,
wird diese Szene nie geschehen.

So schau ich weiter in den Spiegel
und kann mich selber kaum verstehen.
Vielleicht ist’s einfach der Gedanke:
Was nicht geschieht, kann nicht vergehen.
© by Alan


Wie sehr ich DICH will ...
von Alizé Siffleur

„Knie dich hin ...“
Ich folge dem Befehl,
warte sehnsüchtig
und ein bisschen unsicher.
Nach einer Ewigkeit
deine Schritte hinter mir.
„Eine Überraschung ...“
Kälte prickelt,
heiße Küsse in meinem Nacken.
Wieder der Eiswürfel,
er wandert über meinen Rücken.
Ich winde mich, will mich entziehen.
„Du sollst stillhalten ...“
Ich spüre deinen festen Griff.
Du ziehst mich hoch,
küsst mich
bis ich weiche Knie bekomme.
Dann das Eis zwischen meinen Schenkeln.
„Nun legst du dich hin ...“
Sanft streichst du meinen Oberschenkel hinauf.
Ich stöhne leise,
kann mich kaum beherrschen.
„Das gefällt dir ...“
Du klingst ein bisschen selbstgefällig.
Heiße Küsse folgen der kalten Spur,
liebkosen den Mittelpunkt meiner Lust.
Ich vergehe, kann nur noch fühlen,
schiebe dir mein Becken entgegen.
„Noch nicht, langsam ...“
Du quälst mich,spielst mit mir.
Deine kreisende Zunge
an meiner Perle.
Lustwellen überrollen mich.
„Wie sehr ich dich will!!!“
© by Alizé



Abschied
von Angie Pfeiffer

Ach hätte ich es nie gedacht!
Ich hab so vieles falsch gemacht.
Geglaubt ich brauche dich nicht mehr
doch diese Trennung ist so schwer.

Wie oft wünscht‘ ich dich ganz weit weg,
und meinte es hat keinen Zweck,
dass wir ein Miteinander pflegen,
ein ‚ohne dich‘ erschien als Segen.

Es waren all die kleinen Sachen
,die mich so ungeduldig machen:
Der Wasserhahn nicht zugedreht,
Toilettendeckel offen steht.

Die Socken lagen oft im Eck,
dein Zimmer roch, war voller Dreck.
Du gingst und kamst, gabst nicht Bescheid!
Wie war ich diesen Rummel leid!

Nun bist du weg, ich kann’s nicht fassen!
Doch statt erleichtert loszulassen,
lauf ich wie blöde hin und her,
versteh‘ die Welt und mich nicht mehr!

Dein Chaos fehlt, dein nettes Lachen,
was soll ich bloß ohne dich machen?
Und plötzlich ist mir völlig klar,
dass ich bislang im Irrtum war!

Wer tröstet mich in meinem Kummer?
Verlegen wähl ich deine Nummer
und frag’: „Mein Sohn, wie geht es Dir?
Brauchst du vielleicht etwas von mir?

Wenn ich was für dich tuen kann...“
Du grinst, das merke ich dir an.
„Nö, Mama, ich komm schon zurecht,
alleine leben ist nicht schlecht

!Hab grad‘ die Wohnung aufgeräumt.
Ich hätte es mir nie erträumt,
dass so was Spaß macht, glaube mir,
doch nun erlaub ich mir ein Bier!“

Jetzt muss ich lachen: „Na, dann prost!
Dass du gut klarkommst ist ein Trost!“
Und plötzlich wird mir leicht ums Herz,
vorbei ist all der Trennungsschmerz.

Mach’s gut, mein Kind, ich lass dich gehen.
Du sollst auf eig'nen Beinen stehen.
Doch wenn du einmal Hilfe brauchstd
ann komm zurück ins Elternhaus!
© by Angie


Erwartung
von Alizé Siffleur

Deine Hände legen sich auf meine Schultern.
Bestimmt, befehlend.
Ich gehorche,
knie am Boden,
zitternd vor Lust,
wissend was nun passiert.
Mit heißem Blick
Musterst du mich,
meine Nacktheit,
meine Wehrlosigkeit.
Du nickst anerkennend.
Streichst mir sanft über die Wange.
Kostest ihn aus,den Moment der Erwartung.
© by Alizé


Du weißt es
von Alan P.

My Dear,Du weißt es
Liebe kann alles
Ich lebe sie mit Dir
Intensiver als je zuvor
Ich lauscheDeinem Pulsschlag
Deinem Atem
Ich fühle
Jeden Augenblick mit Dir
Fühle Dich
Ich will
Nie wieder ohne Dich sein
Nie mehr allein sein
OhneDeine Lippen
Deine Augen
Deine Wärme
Du warst es immer
Wirst es immer sein. . .
© by Alan



Ach wäre ich ...
von Dilettant

Ach wäre ich der Sommer
Ich würde dich nach einem kühlen Bad wärmen
Dich sanft umfangen
Und mit warmer Luft umschmeicheln

Ach wäre ich der volle Mond
Ich würde Dich nach Hause begleiten
Dann durch Dein Fenster spinzenU
nd Deine entblößte Haut streicheln

Ach wäre ich ein Regentropfen
Ich würde in Dein Dekolletee fallen
Ich blieb für immer darin
Und verzichtete auf alle Wolkenbrüche
© by Dilettant



...da begann mein Herz zu wispern
von Angie Pfeiffer

Als ich gestern Nacht
die Dunkelheit atmete und die Stille erlauschte,
da begann mein Herz zu wispern
und zu flüstern.
Es erzählte von dir:
Von deinen  Augen
wie sie lächeln
und es zum Strahlen bringen.
Von deinen Händen,
die es wärmen
und in Liebe hüllen.
Von Deinen Lippen,
die es mit Küssen überschütten.
Da konnte ich mein Herz nicht mehr festhalten.
Es erhob sich
und schwebte sanft zu Dir.
© by Angie


In den Wolken
von Dilettant

Ich stehe hier, schau in die Wolken
Und frag’ mich, wo du gerade bist
Wie es wohl aussieht so weit oben
Und ob du mich denn auch vermisst

Erinnerungslächeln, leise Wehmut
Ein sanftes Streicheln, du bist hier
Und bist du auch vorausgegangen
So bleibst du doch ein Teil von mir
© by Dilettant


Neulich in Edinburgh
von Dilettant

Als ich mich dort im Pub befand
Mit einem Whisky in der Hand
Kam zu mir hin der Sensenmann
Und sprach mich von der Seite an
Er sagte: Es wird Zeit, mein Sohne
Denn die Engel warten schon
Oder fährst du unten ein
Da würd’ ich mir nicht sicher sein

Er griff nach meiner rechten Hand
Wo sich das Whiskyglas befand
Dies Handeln ließ mich jäh erwachen
Ich rief: Das kannst du doch nicht machen
Erkläre mir, was dies hier soll
Mein Glas, es ist ja noch halb voll
Das Lebenswasser stehen lassen
In deinem Schrank fehlt es an Tassen

Doch will ich heute nicht so sein
Come, Keeper, schenk dem guy was ein
Hat er den Himmelstrunk probiert
Ist er bestimmt nicht mehr verwirrt
Und lässt das Jenseits Jenseits sein
Ich fahr heut nirgendwo mehr ein

Voll Argwohn nippte der Geselle
An seinem Glas und auf der Stelle
Verklärte sich sein düsterer Blick
Er seufzte: Welch ein großes Glück
Ließ mich genau an dich geraten
Ich wird’ mit meinem Auftrag warten
Doch sei dir sicher, guter Mann
Wir sehen uns wieder - irgendwann ...
© by Dilettant


Besitzlos glücklich
von Angie Pfeiffer

Wir müssen nichts besitzen,
wir haben doch ganz viel.
Selbst wenn ich dich nicht sehe
bist du bei mir
und ich bin bei dir.
Und wenn wir eines Tages richtig alt sind,
so richtig alt und klapperig, meine ich,
dann stützen wir uns eben gegenseitig.
Und wenn dir deine Welt zur Last wird,
so trage ich sie für dich.
So wie du es für mich tun würdest.
© by Angie


Flieg mit dem Wind
von Dilettant

Du schaust den Schwalben hinterher,
und auch den Möwen überm Meer.
Fliegst mit als blinder Passagier,
in jedem Flugzeug über dir.

Du kommst und gehst, wie die Gezeiten,
und wartest auf Gelegenheiten,
um meine Schwerkraft nicht zu spüren.
Ich habe Angst dich zu verlieren.

Nun stehst du schweigend neben mir,
bist in Gedanken nicht mehr hier.
Willst weiter, blickst nicht mehr zurück,
lebst doch nur für den Augenblick.

So bleib ich in der Gegenwart
und geb’ dir mein Okay zu Start.
Der Countdown läuft, die Zeit verrinnt.
Ich lass dich los, flieg mit dem Wind.

Doch plötzlich nimmst du meine Hand,
du ziehst mich aus dem sicheren Stand.
Ich will mit dir das fliegen lernen
und lass mich fall’n, hoch zu den Sternen.
© Dilettant


Bin nicht mehr jung
von Angie Pfeiffer
Bin nicht mehr jung und noch nicht alt.
Das Herz, es ist noch lang‘ nicht kalt.
Und fröstelt es mich dann und wann,
so brauch‘ ich immer noch nen Mann.
Der mich erwärmt, zum Glühen bringt,
sodass die Welt um uns versinkt.

Bin nicht mehr jung und doch nicht alt,
ich flirte mild, nicht mit Gewalt.
Denn Frau lernt Spreu vom Weizen trennen,
kann ihre Vorlieben benennen.
Weiß was sie will und lieber lässt,
verzichtet auf so manchen Test.

Bin nicht mehr jung und doch nicht alt,
fühl‘ mich noch immer wohlgestalt.
Bei schummerig gedämmtem Licht,
sieht man die meisten Fältchen nicht.
Und die sind sowieso vom Lachen
und von so vielem Unsinn machen.

Beweg‘ mich irgendwie dazwischen
die Grenzen scheinen zu verwischen.
Bin gerade auf der halben Strecke
von Teddybär und Rheumadecke.
Der erste Kuss ist grad‘ vorbei,
schon brauch ich Blutdruckarzenei.

Doch möcht‘ ich gar nicht jünger sein
und plagt mich mal das Zipperlein,s
o denk‘ ich dran, wie ich gelitten,
als mir der erste Freund entglitten.
Gelassenheit und Sicherheit,
die lernt man halt erst mit der Zeit...
©by Angie


Kumpel, Gent und Lover ...
von Dilettant

Für alle jungen Typen
Die bisher unbeweibt
Hab ich hier die Gewissheit
Dass das nicht immer bleibt
Habt etwas mehr Geduld
Es lohnt sich allemal
Ihr werdet langsam älter
Das ist zum Glück normal

Schlaflos und voller Pläne
War für mich manche NachtI
ch machte all die Fehler
Die ihr jetzt gerade macht
Es dauert ein paar Jahre
Die häufig voller Plagen
Doch schließlich wird die Weiblichkeit
Die Holde dieses sagen

Sieh diesen Kerl dort vorne
Wohl in den besten Jahren
Beziehungskompatibel
Romantisch und erfahren
Er händelt alles super
Die Partnerschaft, den Job
Hat meistens gute Laune
Ist nie und nimmer grob

Kann putzen, kochen, spülen
Staubsaugen und auch fegen
Willst du ein neues Gartenhaus
Kann bauen er und sägen
Einkaufen ohne Liste
Den Müll zur Tonne bringen
Das macht er ohne nachher
Ein Jammerlied zu singen

Ach so ein Kerl, ein Graubart
Grad in den besten Jahren
Er hat zwar kaum noch Haare
Doch ist er kampferfahren
Zwar muss er mal verschnaufen
Braucht öfter mal auch Pausen
Doch lässt er für sein Mädchen
Den Fußballsamstag sausen

Glaubt mir, ihr jungen Typen
Das war kein Kinderspiel
Doch kommt ihr in die Jahre
Dann seid auch ihr am Ziel
Seid für sie unverzichtbar
Seid Kumpel, Gent und Lover
Und wenn es für euch besser ist
Seid ihr auch undercover
© by Dilettant